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Atemberaubendes Neuseeland Teil Drei

Teil Drei: Das Abenteuer beginnt in Auckland

Zu Beginn möchte ich mich dafür entschuldigen, dass es so lange gedauert hat, bis der dritte Teil des Neuseeland Blogs veröffentlich wurde. Ich kann nur sagen, das Jetlag hat mich fertig gemacht und die Unmengen an Bilder die ich geschossen habe, wollen gesichtet und bearbeitet werden. Dabei schweifen die Gedanken immer und immer wieder in den Urlaub zurück... und ich arbeite aktuell an weiteren Projekten, denen ich auch etwas Zeit widme (dazu schreibe ich aber eventuell mal einen eigenen Blogartikel, wenn ihr wollt?).

 

Dennoch freue ich mich unglaublich, dass Du auch zu diesem Artikel gefunden hast. Falls das Dein erster Artikel ist, den Du liest, darfst Du natürlich auch gerne von vorne anfangen:

Neuseeland Teil Eins
Neuseeland Teil Zwei

Im letzten Blog habe ich Euch versprochen über folgende Themen zu schreiben: Auckland, die Coromandel Halbinsel, App's, Campingplätze, sowie Sehenswürdigkeiten. Aber um Euch nicht noch länger warten zu lassen, beschränke ich mich auf Auckland. Dafür bekommt Ihr die volle Ladung an Bildern. Dank dem Jetlag war ich immer früh und spät auf den Beinen und habe viel fotografiert. Aber seht selbst:

Hilfreiche App's für Euer Neuseeland Abenteuer

Wir haben die Ranker Camping NZ als auch die Campermate getestet. Ich habe die Ranker auf mein iPhone geladen(weil kostenlos) und Sabine die Campermate auf Ihr Samsung (weil auch kostenlos). Beide Apps haben einwandfrei funktioniert.

Ranker Camping NZ:

Da ich mich für wenig Zeit am Handy entschieden habe (habe keine SIM Karte für Neuseeland gekauft), konnte ich die Ranker überwiegend Offline nutzen, was super geklappt hat. Inhalt der App sind: Campingplätze (von Holiday Parks bis Freedom Plätzen über DOC Sides oder pet allowed), Dump Station, Visitor Centers, Top Activities, Walkes, Farmer Markets, Supermarkets, Petrol Stations, LPG refills, und free wifi. Diese werden je nach Auswahl (man kann sich auch alles anzeigen lassen) auf einer Karte angezeigt. Wenn man die Ortung einschaltet, kann man sehr einfach navigieren. Somit hat man alle Informationen, die man für den road trip benötigt, immer abrufbereit. 

Campermate:

Der Inhalt dieser App konnte sich mit der Ranker durchaus messen. Zusätzlich konnte man sich noch Toiletten und Duschen anzeigen lassen. Auch aktuelle Straßensperrungen waren drin, was wirklich hilfreich ist.

 

Beide Apps haben uns geholfen, wir haben aber überwiegend die Campermate genutzt, weil diese einfach mehr Informationen beinhaltete. Grundsätzlich kann man mit diesen Apps seinen Campingurlaub völlig ungeplant angehen und einfach drauf los fahren. Man geht nicht verloren und kommt immer an die gewünschte Stelle, egal ob Übernachtungsplatz, Sehenswürdigkeit, Supermarkt, Tankstelle oder eine der zahlreichen Aktivitäten. 

Ihr könnt auch wie wir beide Apps nutzen, da manchmal der ein oder andere Platz nur in jeweils einer App vorhanden war. 


Linksverkehr und die Ambury Farm

Die Stunde der Wahrheit: Linksverkehr, seit 9 Jahren (ich war in Indien) habe ich das nicht mehr gemacht. Aber um die Aufgabe anspruchsvoller zu machen, hat es noch geregnet und in Auckland war wirklich einiges los. (Sabine behauptet zwar, es hat genieselt und es war kaum was los, da ich aber fahren durfte, war es sintflutartiger Regen und Rushhour!) Aber wir sind unbeschadet, wenn auch verkehrsbehindernd zum nächsten Supermarkt gekommen, haben uns mit dem nötigsten eingedeckt und sind zum ersten Campingplatz, dem Ambury Campground, im gleichnamigen Naturschutzgebiet von Auckland gefahren.

Man musste sich hier Online Einbuchen, dass hat bei uns nicht ganz geklappt, da wir den Anhang mit dem Zahlencode für das Tor nicht öffnen konnten. Aber ein norwegisches Pärchen hat uns freundlicherweise mit rein genommen. Falls dies bei Euch auch nicht klappen sollte, einfach auf den Platz laufen und bei Kevin, dem freundlichen Camping-Wärter, um Hilfe bitten.

Dann haben uns freilaufende Hühner begrüßt und uns einen wundervollen Platz an einer Bucht gezeigt. 

Neuseeland Ambury3
Neuseeland Ambury1
Neuseeland Ambury2

Wir haben erst mal die warmen Temperaturen genossen und in aller Ruhe unsere Bikes montiert und uns häuslich in unserem Camper (Dank dem Nummernschild wurde er in JUY aus Star Wars getauft) eingerichtet:

Neuseeland Ambury4
Neuseeland Ambury5

Dann hat ein wundervoller Sonnenuntergang unseren ersten Tag perfekt gemacht und wir haben die komplette Nacht hervorragend durchgeschlafen.

Neuseeland Ambury6
Neuseeland Ambury7
Neuseeland Ambury8

Neuseeland Ambury9

Mt. Eden und Auckland City

Neuseeland MT Eden1

Ich bin ja ein Dorfkind und mag Städte nicht so, aber ab und an möchte ich doch in die Stadt. Um dem Jetlag etwas zu entgehen, haben wir unsere Räder geschnappt und sind Richtung Mount Eden gefahren. Vom Campingplatz zum Mt. Eden sind es rund 14 km und man fährt die meiste Zeit auf ausgewiesenen Radwegen. Eine Navigation war nicht notwendig, wird sind einfach den Schildern und auf Sicht gefahren. So sieht man meistens mehr von der Umgebung.

Der Gipfel des Mt. Eden ist 196m hoch und ist die höchste natürliche Erhebung in Auckland. Er ist vor ungefähr 28.000 Jahre durch ein Vulkanausbruch entstanden.

Wenn man von Süden kommt, sollte man (wie auf der Karte gezeigt) einmal um den Berg herum fahren. So kann man den Gipfel über die Straße erreichen. Wir haben es erst von Süden versucht, der Trail war aber durch die vielen Stufen nicht fahrbar und auf Tragen hatten wir keine Lust. Vom Gipfel des Mt. Eden hat man eine super Rundumsicht auf komplett Auckland:


Neuseeland MT Eden2
Neuseeland MT Eden3
Neuseeland MT Eden4

Neuseeland MT Eden5

Wenn ihr mal richtig was erleben wollt, ist eine Tour mit dem Rad, zwischen Bussen, elektrischen Scootern (die Dinger fahren sicher 50km/h, mindestens.. diese Scooter sind Tretroller mit Elektromotor) und Autos, echt krass sag ich euch. Ich bin wirklich an mein Limit gekommen. Mir ist aber auch wieder sehr schnell bewusst geworden, warum ich Städte nicht so sehr mag...die sind mir zu hektisch, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Da das Wetter nicht mehr ganz so trocken war wie auf dem Mt. Eden, haben wir relativ schnell, nach einem leckeren Halumi-Burger, wieder den Heimweg angetreten. Auf dem Heimweg haben wir uns im Viertel um den Mt. Eden noch ein leckeren Kaffee gegönnt.

Neuseeland MT Eden Kaffee

Als wir zurück bei JUY waren, wurde ich von der untergehenden Sonne zum fotografieren ermutigt. Der zweite Tag in Folge mit einem atemberaubendem Licht. Und die Models waren zwar etwas scheu aber dennoch einfach wundervoll:

Neuseeland Schafe
Neuseeland Schafe1
Neuseeland Schafe2
Neuseeland Schafe3

Neuseeland Schweinchen

Dann ist die Sonne hinter den Wolken hervor gekommen und hat den Ambury Campground und seine Bewohner in ein unglaubliches Licht gehüllt. Erst etwas zaghaft aber dann mit voller Wucht... 

Neuseeland Sonnenuntergang1
Neuseeland Sonnenuntergang2

Neuseeland Sonnenuntergang3
Neuseeland Sonnenuntergang3
Neuseeland Schafe4

Neuseeland Schafe5
Neuseeland Schafe6
Neuseeland Schafe7

Neuseeland Sonnenuntergang4

Auch in der zweiten Nacht haben wir wundervoll geschlafen. Sehr früh hat bei mir das Jetlag dann doch angeklopft, aber zum Glück. Als ich den Vorhang auf die Seite gezogen habe, bot sich mir ein mystischer Sonnenaufgang. Ich hatte die Kamera schon in der Hand, da hatte ich Juy noch nicht richtig verlassen. 

Neuseeland Sonnenaufgang1
Neuseeland Sonnenaufgang2
Neuseeland Sonnenaufgang3

Neuseeland Sonnenaufgang4

Ausblick für Teil Vier unseres Neuseeland Abenteuer

Ich möchte Euch gar nicht versprechen, dass der nächste Teil schneller kommt, aber ich werde versuchen mich zu beeilen. Aber wie ging unsere Reise weiter?  Nach dem wundervollen Sonnenaufgang, gab es für uns an langes Frühstück und dann startete der Road Trip durch Neuseeland. Ihr dürft Euch auf Eindrücke der einzigartigen Natur der Coromandel Halbinsel freuen, ich erzähle Euch ein wenig über die Gegebenheiten der Südhalbkugel und viele mehr. Lasst Euch überraschen. 

 

Danke an die treuen Leser und hoffentlich bis zum nächsten mal. Lasst es Euch gut gehen.

 

Euer Raph

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